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Holocaust (Pharrajimos) Überlebender Hugo Höllenreiner bekommt Austrian Holocaust Memorial Award

Am 2. Mai wurde der Zeitzeuge Hugo Höllenreiner, ein in München geborener Sinto, im Jüdischen Museum München mit dem Austrian Holocaust Memorial Award ausgezeichnet. Höllenreiner wurde 1943 in das Zigeunerlager Auschwitz-Birkenau deportiert. Über die Lager Ravensbrück und Mauthausen kam er nach Bergen Belsen, wo er 1945 von britischen Soldaten befreit wurde.

Neues Projekt in Oświęcim: Café Oshpitzin - Remember the Past, Feed the Future!

Das Auschwitz Jewish Center in Oświęcim (wie die polnische Kleinstadt, die im deutschen als "Auschwitz" bekannt ist, heißt) hat kürzlich ein wundervolles Projekt vorgestellt: Das Café Oshpitzin.

Preisverleihung für antifaschistische Publizistik im DÖW

Am 1. März wurde der „Willy und Helga Verkauf-Verlon Preise für österreichische antifaschistische Publizistik“ der Jahre 2012 und 13 an Gerhard Botz und Judith Brandner verliehen.

Walter Absil zu Gast bei der Mittwochskonferenz

Diese Woche war der aus Wien stammende Holocaust-Überlebende und Mitglied unseres Internationalen Rates Walter Absil zu Gast in unserer Mittwochskonferenz. Zur Mittwochskonferenz ladet der Verein Österreichischer Auslandsdienst wöchentlich interessante Persönlichkeiten zu einem einstündigen Online-Gespräch ein mit allen angehenden, derzeitigen und ehemaligen Auslandsdienern.

Preisverleihung im Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes

Vor einem Monat wurden die „Willy und Helga Verkauf-Verlon Preise für österreichische
antifaschistsche Publizistk“ der Jahre 2012 und 13 an Gerhard Botz und Judith Brandner
verliehen. Der Festakt fand am 01. März im Veranstaltungsraum des DÖW in Wien stat. Dabei ist
der publizistsche Förderpreis einerseits als Anerkennung des DÖW zu sehen, auf der anderen Seite
ebenso stark mit seinen Stfern verbunden: Willy Verkauf (bürgerlicher Name: André Verlon)
wurde 1917 in Zürich geboren, zog während seiner Kindheit nach Wien und engagierte sich später

Heimweh nach der Welt - Wie René Laglstorfers Roman für den Auslandsdienst verzaubert

Sechs Monate lang war René J. Laglstorfer, ehemaliger Gedenkdiener in Shanghai und Oradour-sur-Glane und Auslandsdiener des Jahres 2008, in der Welt unterwegs. Während dieser Zeit besuchte er Auslandsdiener und Volontärinnen an ihren Stellen, ließ sich von ihren verschiedenen Geschichten inspirieren und formtie diese zu einem Sammelwerk.

Alpbach Talks: "Südosteuropa - Geplatzte Träume"

Datum: 11.2.2013

Ort: Prinz-Eugen-Saal, Oberes Belvedere, Wien

Uhrzeit: 19.00 Uhr

Ausstellung „Heute. Jüdisches Leben in Wien” im Jüdischen Museum Wien

Kurzfassung: 
Bis 12. Mai 2013 kann man im Jüdischen Museum Wien eine temporäre Ausstellung besuchen, die einen tiefen Einblick in den Alltag der jüdischen Community gewährt.

Sozialdienst: Casa Hogar in Guatemala

Kurzfassung: 
Seit Ende Juli 2012 sind wieder zwei Auslandsdiener des Österreichischen Auslandsdienstes an der Casa Hogar in Guatemala tätig. Seit 2001 waren jährlich ein bis zwei Auslandsdiener an der Einsatzstelle tätig, dieses Jahr sind es Philipp Schleicher und Katharina Tiran. Die beiden berichten von ihrem arbeitsintensiven Alltag und verschiedenen Projekten.

Nach den Angaben ehemaliger und auch der derzeitigen Sozialdiener kann man die Einsatzstelle vor allem mit einem Wort sehr gut beschreiben: arbeitsintensiv. Als mit Philipp Scherbaum letztes Jahr nur ein österreichischer Zivilersatzdiener an der Casa Hogar arbeitete, gab es aufgrund der vielen Arbeit, die er zu erledigen hatte, Kontakt-Schwierigkeiten mit den Kandidaten und den Vereinsmitarbeitern in Österreich. Und es wurde aufgrund dieser unklaren Situation kurzzeitig sogar überlegt, die Entsendungen nach Guatemala einzustellen. Das konnte aber inzwischen in mehreren Gesprächen und Online-Konferenzen geklärt werden. Vielen Dank bei allen, die hier mitgeholfen haben.

Nachdem dieses Jahr wieder zwei Auslandsdiener an der Stelle tätig sind, kann das Arbeitspensum wieder gut bewältigt werden. Jeden Tag wird ein strikter Zeitplan eingehalten, der an normalen Tagen folgendermaßen aussieht: Um halb fünf muss einer der beiden, manchmal auch beide, mit den Kindern und Jugendlichen aufstehen, Frühstück machen und die Kinder zum Bus bringen. Nachdem die Kinder in den verschiedenen Schulen untergebracht sind, fallen täglich verschiedene Arbeiten an der Casa an. Am frühen Nachmittag müssen die Kinder wieder vom Bus abgeholt werden. Danach wird den Kindern bei den Hausaufgaben geholfen, mit ihnen gelernt und die Freizeit mit den Kindern gestaltet. In dieser Freizeit werden häufig Sport oder Spiele angeboten. Der Abend ist oft der einzige Zeitpunkt an dem man ein wenig Zeit für sich hat.

Weiters werden aus eigener Initiative häufig Projekte organisiert. In den letzten Monaten wurden mit den Kindern 1000 Bäume gepflanzt, man fuhr mit Spendengeldern auf einen Vulkan und zu einer Schildkrötenfarm, ein Studienraum wurde eingerichtet und ein Englischkurs gestartet. Diese Projekte können nur stattfinden, wenn sich die Auslandsdiener auch selbst dafür einsetzen und ihre Freizeit investieren.

Das Problem für diese Einsatzstelle könnte in den nächsten Jahren sein, dass der Österreichische Auslandsdienst aufgrund des geringen Fördervolumens nicht zwei finanzierte Sozialdiener nach Guatemala schicken kann. Speziell bei diesem Projekt wäre aber eine Doppelbesetzung wichtig - wie das Jahr 2011 gezeigt hat. Wir sind jedoch bemüht das Projekt weiterhin bestmöglich zu unterstützen.

Prückelrunde: Kurt Rosenkranz

Kurzfassung: 
Am 12.10.2012 fand in Wien unsere Reihe von Zeitzeugengesprächen "Prückelrunde" mit dem Holocaustüberlebenden Kurt Rosenkranz (85) statt. Der Gründer des Jüdischen Instituts für Erwachsenenbildung erzählte mit jiddischen Einsprengseln von seiner Flucht nach Riga und weiter bis nach Kasachstan, sowie seiner Rückkehr nach Wien 1947.

Am vergangenen Freitag hatten wir die Ehre im Rahmen der Gesprächsrunde „Prückelrunde“ ein Zeitzeugengespräch mit Kurt Rosenkranz zu führen, der uns einen anekdotenreichen Einblick in sein Leben gewährte. Geboren im 20. Wiener Gemeindebezirk Brigittenau, wuchs er in eher ärmlichen Verhältnissen in einem orthodoxen Elternhaus auf. Eindrücklich erzählt er vom Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich, von den vielen Menschen, die Hitler mit offenen Armen empfingen, und von den ab sofort alltäglichen Demütigungen der jüdischen Bevölkerung.

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